Mittwoch, 11. Dezember 2013
Samstag, 9. November 2013
Something that tries to find an answer
Nach einer wundervollen Woche voller unmotivierter Lehrer, hochinteressanter Wurzelmikroskopierungen und besonders leicht zu lösender mathematischer Gleichungen und nörgelnder, seit der ersten Minute schon wieder ungeniert lästernder Schüler, dachte ich nun es wäre höchste Zeit meinen Blog zu besuchen.
Wer Augen im Kopf besitzt - und ich gehe mal davon aus, dass dies auf jeden von euch zutrifft - hat vermutlich schon verstanden, worum es mir geht. Fragen. Und zwar jene, die uns durch den Alltag begleiten.
Da gibt es einmal diese Art von Frage, die du dir morgens stellst, wenn du aufwachst.
So etwas wie: „Warum wurde mein Wecker über Nacht nicht von Aliens gekidnappt?“ Oder „Wie kille ich unseren um diese Uhrzeit schon Rasen mähenden Nachbarn am umweltfreundlichsten?“ Die Ökobilanz wird es euch danken.
Dann diese, die du dir stellst, wenn du dich auf dem Weg zur Arbeit oder Schule befindest.
„Ob wohl heute alles klar gehen wird?“
Auch immer wieder präsent ist natürlich bei der weiblicheren Bevölkerung:
„Wie viel ich wohl bezahlen müsste, damit wir in der Schule nichts machen müssten, als mit heißen Jungs die Unterrichtsstunden durch zu tanzen und etwas mit dem Arsch zu wackeln? Ich meine, bei High School Musical funktionert das doch auch!“
Solche, die du nur aus reiner Höflichkeit an deine Mitmenschen stellst, um nicht als völlig sozial-unfähiger Klotz dazustehen. Mein absoluter Liebling ist ja das altbekannte „Was geht?"
Übersetzt bedeutet dies ungefähr so viel wie „Guten Morgen, wunderbarer Zeitgenosse des 21 Jahrhunderts. Was empfindest du an diesem gar einzigartigen Tage?“
Belangloser Smaltalk, der uns im Grunde genommen die Zeit dazu raubt etwas Sinnvolles zu tun. Unsere Zivilisation funktioniert nach einem einfachen Bild. Rumsülzen ist nicht mehr einfach nur hilfreich, nein, in den meisten Fällen ist es der Weg zum Erfolg.
Aber durch dies folgt auch schon die nächste Art von Fragen. Nämlich die, über die man sich lange und hart Gedanken machen muss.
„Will ich auf diesem leichten Weg zum Erfolg oder gehe ich meinen eigenen?“
Fragen, die unser Leben beeinflussen stehen öfter im Raum als es uns lieb ist. Doch es ist nicht das Ziel, welches uns mit Stolz erfüllen sollte, sondern der zurückgelegte Weg. Solange wir den Krieg selber geschlagen haben, werden wir auch die wahrhaftigen Sieger sein.
Hier eine kleine Frage an euch.
Nun müsst ihr mir natürlich nicht antworten. Es geht darum, dass ihr euch selber antwortet.
Was tut oder bewegt ihr und was inspiriert euch dazu? Und vor allem: Warum tut ihr es?
Bevor ihr nämlich anfangt euch mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen, solltet ihr ganz am Anfang beginnen. Und egal wie alles aussehen mag, Inspiration ist das, was bleiben sollte.
Und wenn dies nicht der Fall ist, dann wird es höchste Zeit welche zu finden.
Sonntag, 3. November 2013
Dreaming out loud
Wenn man in seinem Alltag feststeckt,
scheint die Welt häufig kritischer und schwieriger, als sie es für
gewöhnlich sein müsste. Man wird mit seinen Problemen konfrontiert
und steht im Konflikt mit allem, was nicht so verläuft, wie man es
sich vorstellt.
Aus genau diesem Grund jedoch,
liebt jeder Mensch das kleine Wörtchen Ferien.
Plötzlich kann man sich auf all das konzentrieren, was sonst im
Leben keinen Platz findet.
Für mich hieß dies in meinen
Herbstferien eine Reise nach London.
Nun gut, schon klar. Eigentlich hätte ich zu Hause
sitzen, mich langweilen und aus Verzweiflung endlose Runden Sudoku
spielen sollen, damit ich nun mit denen, deren Ferien nicht so rund
verlaufen sind, jammern und versuchen könnte dieser Welt
Hoffnung zu machen.
Aber London war für mich alles
andere, als ein normaler Ausflug. Es war beinahe wie eine Reise in eine Welt, die mir das Gefühl gibt ein zu Hause gefunden zu haben. Etwas Neues zuentdecken, seinem gewohnten Umfeld zu entkommen, das ist etwas das sich nicht in Worten wiedergeben lässt.
Abonnieren
Posts (Atom)
