Samstag, 9. November 2013

Something that tries to find an answer

 

Nach einer wundervollen Woche voller unmotivierter Lehrer,  hochinteressanter Wurzelmikroskopierungen und besonders leicht zu lösender mathematischer Gleichungen und nörgelnder, seit der ersten Minute schon wieder ungeniert lästernder Schüler, dachte ich nun es wäre höchste Zeit meinen Blog zu besuchen.

Wer Augen im Kopf besitzt - und ich gehe mal davon aus, dass dies auf jeden von euch zutrifft - hat vermutlich schon verstanden, worum es mir geht. Fragen. Und zwar jene, die uns durch den Alltag begleiten.

Da gibt es einmal diese Art von Frage, die du dir morgens stellst, wenn du aufwachst.   

So etwas wie: „Warum wurde mein Wecker über Nacht nicht von Aliens gekidnappt?“ Oder „Wie kille ich unseren um diese Uhrzeit schon Rasen mähenden Nachbarn am umweltfreundlichsten?“  Die Ökobilanz wird es euch danken.

Dann diese, die du dir stellst, wenn du dich auf dem Weg zur Arbeit oder Schule befindest. 

Ob wohl heute alles klar gehen wird?“  

Auch immer wieder präsent ist natürlich bei der weiblicheren Bevölkerung: 

 Wie viel ich wohl bezahlen müsste, damit wir in der Schule nichts machen müssten, als mit heißen Jungs die Unterrichtsstunden durch zu tanzen und etwas mit dem Arsch zu wackeln? Ich meine, bei High School Musical funktionert das doch auch!“  

Solche, die du nur aus reiner Höflichkeit an deine Mitmenschen stellst, um nicht als völlig sozial-unfähiger Klotz dazustehen. Mein absoluter Liebling ist ja das altbekannte „Was geht?" 

Übersetzt bedeutet dies ungefähr so viel wie „Guten Morgen, wunderbarer Zeitgenosse des 21 Jahrhunderts. Was empfindest du an diesem gar einzigartigen Tage?“ 

Belangloser Smaltalk, der uns im Grunde genommen die Zeit dazu raubt etwas Sinnvolles zu tun. Unsere Zivilisation funktioniert nach einem einfachen Bild. Rumsülzen ist nicht mehr einfach nur hilfreich, nein, in den meisten Fällen ist es der Weg zum Erfolg.  

Aber durch dies folgt auch schon die nächste Art von Fragen. Nämlich die, über die man sich lange und hart Gedanken machen muss. 

Will ich auf diesem leichten Weg zum Erfolg oder gehe ich meinen eigenen?“ 

Fragen, die unser Leben beeinflussen stehen öfter im Raum als es uns lieb ist. Doch es ist nicht das Ziel, welches uns mit Stolz erfüllen sollte, sondern der zurückgelegte Weg. Solange wir den Krieg selber geschlagen haben, werden wir auch die wahrhaftigen Sieger sein.   

  

Hier eine kleine Frage an euch.


 

Nun müsst ihr mir natürlich nicht antworten. Es geht darum, dass ihr euch selber antwortet. Was tut oder bewegt ihr und was inspiriert euch dazu? Und vor allem: Warum tut ihr es? Bevor ihr nämlich anfangt euch mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen, solltet ihr ganz am Anfang beginnen. Und egal wie alles aussehen mag, Inspiration ist das, was bleiben sollte. Und wenn dies nicht der Fall ist, dann wird es höchste Zeit welche zu finden.

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